GEWOFAG

GEWOFAG (Gemeinnützige Wohnungsfürsorge AG)
ein Unternehmen der Stadt München
Verantwortlich für das Treiben dieser Gesellschaft:
die beiden Vorstands-Damen Maria Knauer und Gordona Sommer.

Ein genauer Blick darauf, da dreht´s einem den Magen um:

Als meine Eltern 1933 eine Wohnung anmieteten, stand das a. G. in Gewofag noch für auf Gegenseitigkeit – eines Tages wurde daraus eine AG mit städtischer Mehrheit!?

Die Substanzbauten der „alten“ GEWOFAG, einem echten sozialen Wohnungsbau dienen der neuen GEWOFAG als Basis für ihre gewinnbringenden Geschäfte. Von der Stadt (Wohnungsamt) bekommt diese Gesellschaft die Mieter zugewiesen. Kaum wohnt ein Mieter, der Recht auf eine Sozialwohnung aufgrund seines geringen Einkommens hat, ein paar Jahre in so einer Wohnung, bekommt er von der GEWOFAG eine Mitteilung, dass seine Wohnung nun eine freifinanzierte Wohnung sei und dann geht die Spirale der Mieterhöhungen los, welche die Mieten in wenigen Jahren verdoppelt.

Nicht aber etwa weil die GEWOFAG auch nur einen Handstrich an Reparaturen zu Gunsten der Mieter macht – nein, weit gefehlt.

Hungern oder frieren ist die Devise alter und „wehrloser“ Mieter. Fenster klaffen bis zu 15mm, Wohnungstüren ebenfalls. Ich selbst habe 12 Jahre gebraucht, bis man die Fenster und die Türen in einen erträglichen Zustand brachte!

Und das, obwohl die GEWOFAG von den unzumutbaren Mängeln  Kenntnis hat, denn bei Auszug eines Mieters werden diese Mängel vor Neuvermietung behoben. Als ob bei einem Haus, in den 30-er Jahren gebaut, die Nachbarwohnung dies nicht nötig hätte – aber da wohnt ja ein Mieter, der Jahrzehnte brav seine Miete zahlt und auf Beschwerden und sogar Hilferufen beim Oberbürgermeister dann höchstens Ärger mit der Verwaltung bekommt.

Der Hauseingangsbereich liegt völlig im Dunkeln, es gibt kein Licht und die armen alten Leute fummeln mehrere Minuten, bis sie den Schlüssel ins Schloss bekommen. Dass jeder Mieter ein Recht auf einen beleuchteten Hauseingang hat, stört die GEWOFAG überhaupt nicht!
Besuch nach Einbruch der Dunkelheit ist völlig unmöglich, denn hier weiß keiner, der in das Haus will, bei wem er klingeln kann, denn die Namensschilder sind ebenfalls nicht beleuchtet und der Eingangsbereich ist, wie schon aufgeführt, dunkel.

Kommt man dann aber trotzdem irgendwie in den Hausflur und findet den Lichtschalter, fällt sofort ein Schaukasten auf, in dem die Leistungen für ein neues „Mieter-Service- Center“ von der GEWOFAG hervorgehoben werden, dessen Eingang gut beleuchtet ist!

Die Treppenhäuser sehen noch aus, wie vor 50 Jahren und davor. Kein Neuanstrich!

Auffällig ist, dass es auch keine Briefkästen gibt. Lediglich die Wohnungstüren verfügen über einen Briefschlitz.
Dass jedem Bürger nach Bundesverordnung ein Briefkasten oder Briefeinwurfschlitz im DIN-32617 zusteht ist der GEWOFAG völlig egal – Zusteller müssen die Treppen hochlaufen und wenn sie das nicht wollen, wird eben Post irgendwo im Hausflur abgelegt. Häufig kommt vor, dass im viel zu kleinen Briefschlitz an der Wohnungstüre bereits eine Zeitung steckt und nichts mehr Patz hat, dann werden so gar Briefe mit Zustellungsurkunde am Boden im Hausflur (für Jedermann zugänglich) abgelegt. Ob diese dann der Empfänger bekommt ist Glückssache!

Letztlich nutzt die GEWOFAG sogar diesen Zustand: Wenn ein Mieter mehr Post hat, passiert es schon mal, dass er wichtige Post erstmal gar nicht erhält (weil nicht eingeworfen und diese für Jedermann zugänglich schonmal verschwindet) und dann eine Frist abgelaufen ist und er evtl. “früher als normal” rausgeschmissen werden kann.

Auch solche Beschwerden werden von der GEWOFAG ignoriert, selbst wenn man sich dann an den Aufsichtsratsvorsitzenden, den OBB Christian Ude wendet, ist dies sinnlos, denn der „greift nicht ins operative Geschäft“ der Gesell- schaft ein

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