Gerechtigkeit

Ich fange einfach mal mit ein paar Zitaten an:

Die Empörung ist der Zorn der Gerechtigkeit
Sully Prudhomme

Justiz hat mit Gerechtigkeit so viel zu tun
wie die Landeskirchenverwaltung mit dem lieben Gott

Herbert Rosendorfer

Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut.
Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er es kann, der befiehlt es.
Marc Aurel

Beispiel:

OBB Christian Ude – wie korrupt ist so ein Oberbürgermeister?

das Recht in der Hand

"das Recht in der Hand des Geldes"

Im Bieranzapfn und bei Geschäften mit den Großkopferten, da ist er gut, aber wehe, wehe ein “normaler” Bürger wendet sich an seinen Oberbürgermeister, dafür hat er eine ganze Schar hoch dotierte Beamte, die ihm die Sorgen solcher Bürger vom Hals halten.

Der Hilferuf eines Münchners, welcher durch die Willkür eines städtischen Unternehmens in Not geraten ist, wird dann mit dem lapidaren Satz, „……der OBB greift in das operative Geschäft des Unternehmens nicht ein……“ beantwortet. Bei dem städtischen Unternehmen ist der  Herr Oberbürgermeister übrigens Aufsichts-ratsvorsitzender – und dafür kassiert er natürlich!?

Er hat ja auch nicht eingegriffen in das operative Geschäft, als genau dieses Unternehmen (GEWOFAG) sich mittels der Mieterkautionen gesetzwidrig bereicherte (siehe AZ-Artikel vom 29.01.2009 GEWOFAG Reibach mit Mietkautionen) – obwohl dies seine Pflicht als Aufsichtsratsvorsitzender wäre – ist aber wohl doch eher eine Honorarfrage!?

Bildungspolitisch ist dieser OBB auch eine völlige Null-Nummer. BürgerInnen, die über 40 sind, gehen Sie nur mal in Ihre alten Schulen, da werden  Sie sich wundern:
Die sehen immer noch so aus, wie vor X-Jahren.
Es ist ja kein Geld da – aber für spekulative Anlagen bei den Lehmann-Brothers setzte die Stadt München unter o. a. OBB Millionen in den Sand (Pressebericht der AZ), da war genug Geld zur Verfügung – oder ging es nur um die Abschlussprovisionen?

Dann tönt Herr Ude mal wieder in der Presse, wie viele Millionen er im sozialen Wohnungsbau investiert. Ohne mit der Wimper zu zucken, werden da wieder genau die Unternehmen mit städtischer Mehrheit gesponsert, welche die Sozialwohnungen dann systematisch in freifinanzierte Wohnungen umfunktionieren.

Was halten Sie von so einem Oberbürgermeister???

Finanzkrise und Gerechtigkeit

Mit Unterstützung und Förderung durch unsere Regierung ist es den Bank-Managern gelungen, mit Geldern der Steuerzahler zu zocken und dafür mächtige Boni bzw. Provisionen zu verdienen.
Als die Seifenblasen platzten, kam die Regierung wieder ins Spiel und darf nun die Verluste sozialisieren – dafür sind Milliarden Steuergelder vorhanden.

Welche vorgeschriebenen Aufgabe hat eine Landesbank?

Spekulative Finanzgeschäfte gehören sicher nicht dazu! Doch hier muss keiner den Hut nehmen oder, was recht und billig wäre, die zu unrecht verdienten Boni bzw. Provisi-
onen zurückzahlen – nein – die doch nicht, nicht einmal angeklagt werden diese Täter !

Großunternehmen springen auf den Krisen-Zug auf und fordern Unterstützung vom Staat – also von uns – und was ist mit den vielen tausend kleinen und mittleren Unternehmen, die mit in den Abgrund gerissen, jetzt weder von Banken noch vom Staat unterstützt werden ?

Arbeitsplätze werden nach Zahl der Mitarbeiter klassifiziert -  beim Schreiner um die Ecke schert sich keiner darum ob der weiter existiert und seine 10 Mitarbeiter halten kann, das sind ja nur 10 Arbeitsplätze 3. Klasse !?

Für Bildung, Kindergärten und Kinderbetreuung gab es immer viel zu wenig Geld – jetzt wissen Sie warum !

Wir können uns wehren, wir müssen es nur wollen!

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